PROJEKTE

Projektbeispiel: Fernbahntunnel Berlin, Mai 2006

Aufgabenstellung

Bild- und Profilaufnahme zur Dokumentation des Ist-Zustandes. Die Daten sind Bestandteil des Instandhaltungskonzepts der Deutschen Bahn.

-Gesamtlänge der Tunnelstrecke: 8.390 m

-Aufnahme mit dem Tunnelscanner SPACETEC TS2
-Auflösung von 10.000 Bildpunkten pro Scan


Das Projekt im Detail

Die Inbetriebnahme des neuen Berliner Hauptbahnhofs am 28. Mai 2006 war ein eisenbahntechnisches Ereignis ersten Ranges: Erstmals in der Berliner Geschichte treffen jetzt Züge aus allen Himmelsrichtungen an einem zentralen Umsteigeknoten zusammen. Um die Bahnstrecken aus dem Norden und Süden an den neuen Kreuzungsbahnhof heranzuführen, wurde ein 4,4 km langer, vierspuriger Tunnel unter dem Berliner Tiergarten, der Spree und dem Landwehrkanal teils in offener, teils in bergmännischer Bauweise errichtet.

Nach einem Vergabeverfahren erhielt SPACETEC den Auftrag, die neue Nord-Süd-Verbindung zu vermessen und zu dokumentieren.

Vom Kunden Deutsche Bahn wurden visuelle und Profil- Aufnahmen sämtlicher Tunnelabschnitte in hoher Auflösung (10.000 Pixel pro 360°-Scan) gefordert, um etwaige Mängel und Schäden der Betonoberfläche zu dokumentieren; dazu gehörten Risse, Abplatzungen, Löcher und Unregelmäßigkeiten bei Blockfugen und Einbauten.

Als Zeitfenster für die Messungen standen 4 Tage – und davon jeweils nur die Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr – zur Verfügung. Da der Aufnahmeort während der Erprobungsphase der Strecke für ein Messfahrzeug schlecht zu erreichen war, wurde ein Tunnelscanner vom Typ SPACETEC TS2 eingesetzt.




















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